Ausflug zum BMW Werk in Regensburg

Am 29. Januar 2015 sind die Klassen M 10 a und M 10 b nach Regensburg gefahren, um sich dort das BMW Werk an zusehen.

Die Fahrt von Ebermannstadt nach Regensburg hat 2 ½ Stunden gedauert. Um 11 Uhr ging die Führung los. Als erstes hatten wir uns einen Film über BMW angeschaut. Wir hatten viel über BMW gelernt. Auf 140 Hektar sind 2500 Roboter und 9000 Mitarbeiter tätig. Sie haben auch eine eigene Feuerwehr und Krankenstation (Feuerwehr heute live gesehen). Das Werk wurde 1982er eröffnet. Danach hatten wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Zuerst fuhren wir mit dem Bus zu den fünf Stampfstraßen. Uns wurde erklärt, dass in den Stampfstraßen die zurechtgeschnittenen Bleche in fünf Sektoren in ihre Endform gestampft wurden.

Jedes 15. Blechteil wird genauer überprüft, die anderen werden mit Kamera und Laser überprüft. Danach gingen wir dorthin, wo die einzelnen Karossarieteile zusammengesetzt werden. In der Karosserie-Fertigung werden je nach Fahrzeugtyp bis zu 550 Teile zu einer Rohkarosserie zusammengefügt. Einzelteile werden zunächst in separaten Schweißstraßen zu Baugruppen zusammenfügt. Eine Karosserie besteht dabei aus mehreren Baugruppen. Die Bodengruppe besteht aus Vorderbau, Hinterbau und Bodenblech. Sie wird mit dem Seitengerippe und dem Dach zum Karosseriegerippe gefügt. Alle diese Schritte werden zu rund 98 Prozent von Robotern übernommen. Je nach Karosserievariante sind zwischen 4.100 und 5.500 Schweißpunkte nötig. Es kommen auch andere Techniken zum Einsatz wie z. B.: Laserschweißen, Löt- und Schutzgasschweißen, Kleben, Verschrauben und Bördeln. Das Außenblech ist weicher als das Innenblech.

Die weichen Bleche dämpfen den Aufprall, sodass nicht so schwere Verletzungen entstehen. Danach liefen wir zur Lackiererei. Jede Karosserie durchläuft zahlreiche Verfahrensschritte: Nach einer Grundreinigung erfolgt das Naht-Abdichten, danach wird der Füllerlack aufgetragen. Die dritte Lackschicht ist der Decklack, der die Farbe des Fahrzeugs definiert. Abschließend kommt der Klarlack drauf. Kunden können je nach Modellvariante aus 24 Farben auswählen. Neu sind Mattlackierungen. Die Lackschichten sind zusammen nur 0,1 mm dick. Die Lackierung einer Karosserie dauert einen halben Tag. Nach der Lackierung sind wir zur Innenleben-Montage gegangen. Jedes Automobil wird gemäß den Wünschen der Kunden aus aller Welt zusammengestellt. Der Großteil der Arbeitsumfänge erfolgt in Handarbeit von Mitarbeitern. Einzelne Prozessschritte werden automatisch von Robotern durchgeführt. Einzelne Baugruppen wie Motor, Getriebe, Achsen, Türen oder Stoßfänger werden in separaten Bereichen vormontiert und anschließend dem Endmontagebereich "just in sequence", also in der Reihenfolge der Fahrzeuge auf der Montagelinie, zugeliefert.

In der Endmontage erfolgt dann der eigentliche Höhepunkt der Automobilfertigung, die sogenannte Hochzeit: Der Antrieb mit Motor, Fahrwerk und Achsen, wird mit der Karosserie automatisch verbunden und verschraubt. Es gibt auch die „Verlobung“. Das ist, wenn der Motor und das Getriebe zusammen kommen. Im abschließenden Prüf- und Finishbereich durchlaufen die Fahrzeuge einen sogenannten „Prüfzyklus“, um alle Funktionen des Fahrzeugs zu testen. Ein fertiger BMW besteht aus 26000 Einzelteilen. Der BMW wird verladen und an den Kunden geliefert. Nach der interessanten Tour bekamen wir noch etwas zum Trinken und machten uns auf den Weg nach Hause. Auf den Heimweg gingen wir noch zu MC Donalds. Im Bus hatten wir viel Spaß. Um 16:30 Uhr kamen wir an der Schule an und beendeten unseren Ausflug.